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Wollastonit
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Klasse (Dana) |
8
Silikate
8/F1 Inosilikate
8/F1.4
Dreifachketten |
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Klasse (Strunz) |
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Chemische Formel |
CaSiO3 |
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Varietät |
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Kristallsystem |
triklin, bar 1 |
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Farbe |
typisch weiß, farblos oder grau |
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Strichfarbe |
weiß |
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Glanz |
Glasglanz, matt bis Perlenglanz auf
Spaltflächen |
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Transparenz |
generell durchsichtig und selten transparent |
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Erkennung |
Kristallverhalten, Spaltbarkeit, Lösbarkeit in
Salzsäure, Fluoreszenz (wenn vorhanden), weich, Umgebung |
|
Wollastonit ist ein
übliches Mineral in Skarns oder Kontakt-metamorphem Gestein. Skarns können manchmal wunderschöne und exotische Mineralien mit einer sehr ungewöhnlichen chemischen
Struktur bilden. Jedoch ist Wollastonit kein so ungewöhnliches Mineral, es ist eher gewöhnlich und wird nicht als sehr exotisch unter Sammlern betrachtet. Wollastonit
entsteht durch Wechselwirkungen mit Kalksteinen, die
Calcit, CaCO3, enthalten und mit Silikat, SiO2,
im heißen Magma. Dies geschieht, wenn heiße Magma durch und oder um Kalkstein fließt
oder wenn Kalksteinbrocken aus den Magmaröhren unter Vulkanen gelöst werden und der
Vulkan diese ausstößt. Wollastonit wird nach folgender Formel gebildet:
CaCO3
+ SiO2
® CaSiO3 + CO2
Wollastonit wird für hitzebeständige Keramiken
verwendet und als Füllstoff für Farben. Es kann an einigen Fundorten sehr leicht
abgebaut werden, wo es Hauptbestandteil des metamorphen Gesteins ist. Mineralproben
können interessant sein durch ihr faseriges Verhalten, perligen Glanz und einigen
Mineralproben, besonders die von Franklin, New Jersey, USA, fluoreszieren.
Wollastonit wurde nach dem englischen Chemiker und
Mineralogen W.H. Wollaston (1766 - 1828) benannt. Sein aktueller mineralogischer Name ist
Wollastonit-1T. Das 1T steht für die trikline Symmetrie, in der es auch zuerst
beschrieben
wurde und meistens auch gefunden. Der Grund dafür ist, dass es von dem viel selteneren
Wollastonit-2M, auch bekannt als Parawollastonit, unterschieden werden kann.
Parawollastonit ist monoklin. Diese Mineralien sind Polymorph, d.h. sie haben die gleiche
chemische Struktur, aber unterschiedliche Kristallstrukturen. Es gibt noch weitere seltene
Polymorphe von CaCO3 und alle haben den
vorgeschlagenen Namen Wollastonit, jedoch mit unterschiedlichen Erweiterungen: 3T, 4T, 5T,
und 7T.
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|
Kristallverhalten |
Umfasst selten schichtartige Kristalle, aber
meistens jedoch massiv in laminaren, ausstrahlenden, kompakten und faserigen Aggregaten. |
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Spaltbarkeit |
Perfekt in zwei Richtungen unter nahezu 90°, es
entstehen Prismen mit einem rechteckigen Querschnitt. Eine dritte
Spaltrichtung ist nur gut bis unvollkommen. Spaltbruchstücke sind längere
Splitter. |
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Spaltrichtungen |
3 |
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Bruch |
splitterig bis uneben |
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Zähigkeit |
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Härte |
5 ... 5,5 |
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Dichte |
2,8 ... 2,9 |
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Geschmack |
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Geruch |
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Gefühl |
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Lumineszenz |
manchmal fluoreszierend |
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Brechungsindex |
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Doppelbrechung |
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Dispersion |
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Pleochroismus |
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Interferenz |
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Magnetismus |
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Anlauf |
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Flammenfärbung |
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Lösbarkeit |
in Salzsäure |
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Lösverhalten |
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Weitere Eigenschaften |
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Verwendung |
In Keramiken, als Füllstoff für Farben und als
Mineralprobe |
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Bearbeitung |
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Vorkommen |
China
Deutschland, Sachsen
Finnland, Perheniemi
Griechenland
Italien, Monte Somma
Italien, Vesuv
Mexiko, Chiapas
Rumänien, Banat
Schweiz, Tremorgio
USA, Kalifornien
USA, New Jersey, Franklin
USA, New York, Willsboro |
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Gesellschaften |
Andradit,
Calcit,
Epidot, Granate (Grossular),
Diopsid,
Tremolit,
Vesuvianit,
verschiedene Plagioklas-Feldspäte |
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