Halit, besser bekannt unter dem Namen Steinsalz, kann
leicht durch den Geschmack erkannt werden, d.h. aber nicht, dass eine Mineralprobe in den
Mund genommen wird! Man befeuchtet einen Finger, reibt kurz an der Probe und überprüft
den Geschmack des Fingers. Man sollte beachten, dass es einige giftige Mineralien gibt,
die dem Halit sehr ähnlich sind.
Halit wird in vielen abdampfenden Lagerstätten, wie
z.B. bei Salt Lake City, Utah, USA, gefunden, wo es durch das abdampfen der Salzseen
auskristallisiert. Es wird auch in großen Salzlagerstätten gefunden, wo es durch das
Abdampfen von Salzseen und Meeren vor Millionen von Jahren entstanden ist, z.B. steht
Detroit auf einer solchen Salzlagerstätte.
Perfekte Würfel sind typisch für das
Kristallverhalten. Jedoch werden auch ungewöhnliche Kristalle gebildet. Es werden
treppenförmige Kristalle ausgebildet, durch die unterschiedlichen Wachstumsraten zwischen
den Kanten und den Flächen eines Kristalls entstehen.
Ein anderes interessantes Verhalten ist ein faseriges
Verhalten in Flözen, wie sie in Frankreich, Mulhouse, gefunden wird. Einige Proben haben
eine schöne violette und blaue Farbe mit einem Seidenglanz durch die Fasern. Dies ist
eine wunderbarer und untypische Varietät von Halit. Für Lehrer, die ihren Schülern die
Identifizierung von Kristallen beibringen wollen, ist dieses Kristall ein muss - eine
harte Nuss für ihre Schüler - jedoch durch den Geschmackstest leicht zu erkennen.
Gut gebildete Kristalle sind sehr beliebt und
eindrucksvoll. Einige sind leicht pink eingefärbt durch Einschlüsse von Bakterien. Die
in Mineralienläden verkauften Proben sind oft erst während des letzten Jahres
entstanden, oft durch Einflussnahme durch Händler, die Stöcke, Tierschädel in die
Salzseen stellen und kurze Zeit später die mit Kristallen übersäten Gegenstände
wieder abholen.