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Halit, Steinsalz

  Klasse (Dana) 3 Halide
3/A1 Einfache Halide
3/A1.01 Anhydrogene Halide
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel NaCl, Natriumchlorid
Varietät  
Kristallsystem kubisch 4/m bar 3 2/m
Farbe weiß, aber auch blau, violett, pink, gelb und grau
Strichfarbe weiß
Glanz Glasglanz
Transparenz transparent bis durchsichtig
Erkennung Geschmack, Spaltbarkeit, Kristallverhalten

Halit, besser bekannt unter dem Namen Steinsalz, kann leicht durch den Geschmack erkannt werden, d.h. aber nicht, dass eine Mineralprobe in den Mund genommen wird! Man befeuchtet einen Finger, reibt kurz an der Probe und überprüft den Geschmack des Fingers. Man sollte beachten, dass es einige giftige Mineralien gibt, die dem Halit sehr ähnlich sind.

Halit wird in vielen abdampfenden Lagerstätten, wie z.B. bei Salt Lake City, Utah, USA, gefunden, wo es durch das abdampfen der Salzseen auskristallisiert. Es wird auch in großen Salzlagerstätten gefunden, wo es durch das Abdampfen von Salzseen und Meeren vor Millionen von Jahren entstanden ist, z.B. steht Detroit auf einer solchen Salzlagerstätte.

Perfekte Würfel sind typisch für das Kristallverhalten. Jedoch werden auch ungewöhnliche Kristalle gebildet. Es werden treppenförmige Kristalle ausgebildet, durch die unterschiedlichen Wachstumsraten zwischen den Kanten und den Flächen eines Kristalls entstehen.

Ein anderes interessantes Verhalten ist ein faseriges Verhalten in Flözen, wie sie in Frankreich, Mulhouse, gefunden wird. Einige Proben haben eine schöne violette und blaue Farbe mit einem Seidenglanz durch die Fasern. Dies ist eine wunderbarer und untypische Varietät von Halit. Für Lehrer, die ihren Schülern die Identifizierung von Kristallen beibringen wollen, ist dieses Kristall ein muss - eine harte Nuss für ihre Schüler - jedoch durch den Geschmackstest leicht zu erkennen.

Gut gebildete Kristalle sind sehr beliebt und eindrucksvoll. Einige sind leicht pink eingefärbt durch Einschlüsse von Bakterien. Die in Mineralienläden verkauften Proben sind oft erst während des letzten Jahres entstanden, oft durch Einflussnahme durch Händler, die Stöcke, Tierschädel in die Salzseen stellen und kurze Zeit später die mit Kristallen übersäten Gegenstände wieder abholen.

Kristallverhalten Würfel und massive Ablagerungen, auch körnig, faserig und kompakt.
Spaltbarkeit perfekt in drei Richtungen, Würfel bildend
Spaltrichtungen 3
Bruch muschelförmig
Zähigkeit  
Härte 2
Dichte 2,1
Geschmack salzig
Geruch  
Gefühl  
Lumineszenz  
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz  
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit  
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften  
Verwendung Hauptquelle von Salz und als Mineralprobe
Bearbeitung  
Vorkommen Deutschland
Frankreich, Mulhouse
USA, Kalifornien, Searles lake
USA, Utah
Gesellschaften Sulfate, Halogene, Borate
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