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Gmelinit
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Klasse (Dana) |
8 Silikate
8/J1 Tektosilikate
8/J1.4 Gruppe Zeolite
8/J1.4.3 Kubische und pseudokubische Zeolite |
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Klasse (Strunz) |
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Chemische Formel |
(Na2,Ca)Al2Si4O12
- 6 H2O |
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Varietät |
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Kristallsystem |
hexagonal |
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Farbe |
klar, weiß, pink, gelblich und rötlich |
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Strichfarbe |
weiß |
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Glanz |
Glasglanz |
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Transparenz |
transparent bis durchsichtig |
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Erkennung |
Kristallverhalten, Dichte, Härte und
Gesellschaften |
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Gmelinit ist eines der weniger bekannten und selteneren Zeolite.
Zeolite haben weite Öffnungen in ihrer Kristallstruktur, und erlauben so, großen Ionen
und Molekülen darin Platz zu nehmen und sogar in ihrer Kristallstruktur umherzuwandern.
Die Struktur hat offene Kanäle, die erlaubt, dass Wasser und große Ionen in den Kristall
ein- und herausdringen können und somit durch die Kristallstruktur wandern können. Die
Größe dieser Kanäle steuert die Größe der Moleküle oder Ionen, die durch ein Zeolit
wie Gmelinit wandern können und somit als chemischer Sieb dienen kann, der nur Ionen bis
zu einer bestimmten Größe hindurch lässt.
Kristalle von Gmelinit haben
eine einzigartige Form, die beschrieben werden kann als eine gewinkelte Form eines
klassischen UFOs, einer fliegenden Untertasse. Der hexagonale Umriss wird durch eine
Dipyramide dominiert (zwei identische Pyramiden oben und unten), Jedoch sind die Flächen
nur leicht geneigt und werden durch pinakoide Flächen abgeschnitten.
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Kristallverhalten |
Schichtartige bis platte Kristalle mit einem
klaren hexagonalen Umriss. Die Kristalle haben eine leicht schiefe Dipyramide an beiden
Enden, die oft durch pinakoide Flächen abgeschnitten wird. Der Gesamteindruck ergibt das
Aussehen eines UFOs. Durchdringungszwillinge sind üblich. |
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Spaltbarkeit |
abwesend |
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Spaltrichtungen |
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Bruch |
uneben |
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Zähigkeit |
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Härte |
4,5 |
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Dichte |
2,0 ... 2,1 |
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Geschmack |
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Geruch |
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Gefühl |
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Lumineszenz |
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Brechungsindex |
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Doppelbrechung |
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Dispersion |
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Pleochroismus |
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Interferenz |
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Magnetismus |
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Anlauf |
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Flammenfärbung |
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Lösbarkeit |
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Lösverhalten |
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Weitere Eigenschaften |
vertikale Streifenbildung auf dipyramidialen
Flächen |
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Verwendung |
als Mineralprobe und als chemischer Filter |
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Bearbeitung |
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Vorkommen |
Deutschland, Siegerland
Faroe Islands
Nordirland, Glenarm
USA, New Jersey |
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Gesellschaften |
Quarz,
Calcit,
Chabasit, Phillipsit, Natrolit,
Heulandit, Stilbit und andere Zeolite |
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