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Gips

  Klasse (Dana) 6 Sulfate
6/C1 Hydrogene Sulfate
6/C1.3 Sehr große Kationen
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel CaSO4 - 2H2O
Varietät  
Kristallsystem monoklin, 2/m
Farbe weiß, farblos oder grau, aber auch rote, braune und gelbe Schattierungen sind möglich
Strichfarbe weiß
Glanz Glasglanz bis Perlenglanz, besonders auf Spaltflächen
Transparenz durchsichtig bis transparent
Erkennung Kristallverhalten, flexible Kristalle, Spaltflächen, Härte

Gips ist eines der üblicheren Mineralien in sedimentären Umgebungen. Es ist ein wichtiges Gestein bildendes Mineral, das massive Betten bildet, besonders als Niederschlag von stark salinen Wasser. Da es sich leicht aus salinen Wasser bildet, hat Gips sehr viele Einschlüsse von anderen Mineralien, die in Luftbläschen oder Wasser gefangen sind.

Gips hat mehrere Varietäten, die im Mineralienhandel weit verbreitet sind:

  • "Selenit" ist die farblose und transparente Varietät, die einen Perlenglanz zeigt und mit einem mondähnlichen Leuchten beschrieben wird. Das Wort Selenit kommt vom griechischen Wort für Mond und bedeutet Mondstein.
  • Eine andere Varietät ist ein kompaktes faseriges Aggregat, das "Satinspat" genannt wird. Diese Varietät hat ein satinähnliches Aussehen und ergibt ein Farbenspiel hoch und runter an den faserigen Kristallen.
  • Ein feines massives Material wird "Alabaster" genannt und wird als Ornamentstein für Schnitzereien bereits seit Jahrhunderten und Jahrtausenden verwendet.
Kristallverhalten Buchartige, klingenartige oder blockige Kristalle mit einer geneigten Parallelogramm-Umrisslinie. Die Pinakoiden Flächen dominieren herausragende Prismenflächen an der Spitze der buchartigen Kristalle. Lange dünne Kristalle zeigen Biegungen und einige sind sogar zur Spiralen gebogen. Zwei Arten der Zwillingsbildung sind üblich: Speerkopfzwilling oder Schwalbenschwanzzwilling und Fischschwanzzwilling. Auch massiv, krustenartig, körnig, erdig und faserig
Spaltbarkeit gut in einer Richtung, unvollkommen in zwei anderen
Spaltrichtungen 3
Bruch uneben, aber selten sichtbar
Zähigkeit  
Härte 2
Dichte  
Geschmack  
Geruch  
Gefühl  
Lumineszenz Einige Mineralproben sind fluoreszierend
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz  
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit  
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften Dünne Kristalle sind flexibel aber nicht elastisch. Sehr niedrige thermische Leitfähigkeit (daher auch Verwendung als Schamottstein in Trockenöfen). Ein Gipskristall fühlt sich deutlich wärmer an als ein Quarzkristall.
Verwendung Gipsverband, Wandverputz, einige Zemente, Dünger, Füllstoff für Farben, Ornamentstein, Mineralprobe, usw.
Bearbeitung  
Vorkommen viele Fundorte weltweit
Mexiko, Naica
Sizilien
USA, Colorado
USA, Utah
Gesellschaften Halit, Calcit, Schwefel, Pyrit, Borax und viele andere
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