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Enargit
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Klasse (Dana) |
2 Sulfide
2/C1 Sulfide
2/C1.11 Gruppe
Tetrahedrit |
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Klasse (Strunz) |
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Chemische Formel |
Cu3AsS4 |
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Varietät |
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Kristallsystem |
orthorhombisch, 2 m m |
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Farbe |
grau bis schwarz |
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Strichfarbe |
schwarz |
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Glanz |
metallisch |
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Transparenz |
undurchsichtig |
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Erkennung |
Kristallverhalten, Strich, Spaltbarkeit,
Gesellschaften |
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Enargit ist ein irgendwie seltenes Kupfermineral. Es
bildet nicht oft gut geformte Kristalle aus, es gibt aber einige Fundorte, wo feine
Enargit-Cluster entstanden sind. Seine Kristalle bilden schichtartige bis blockige
bis prismatische Formen, die oft pseudohexagonal sind. Die Prismen haben sechs,
nicht gleiche Seiten. Zwillingsbildung ist üblich und es können schöne sternenförmige
zyklische Zwillinge (Drillinge) gebildet werden.
Enargit ist mit dem seltenen Mineral Wurtzit verwandt.
Wurtzit ist ein Zinksulfid mit der Formel ZnS. In Enargit, Cu3AsS4,
sind 75% der Zinkatome durch Kupfer und 25% der Zinkatome sind durch Arsen ersetzt. Die
Ähnlichkeit wird deutlicher, wenn die Formel von Wurtzit als Zn4S4
ausgedrückt wird. Durch die unterschiedlichen Elemente ergibt sich eine etwas andere
Struktur. Wurtzit ist hexagonal, 6 m m, und Enargit orthorhombisch, 2 m m.
Die Symmetrie von Enargit ist sehr unüblich. Es
gehört zu einer Symmetrieklasse, die hemimorphe Kristalle erzeugt und das typische
Mineral dafür ist Hemimorphit. Das hemi bedeutet halb, während morph Form bedeutet.
Allgemein kann man sagen, dass hemimorphe Kristalle unterschiedliche Formen am oberen und
unteren Ende haben. Bei Enargit haben die Kristalle keine einzigartigen Abschlüsse,
einfach nur eine flache Fläche - und flache Flächen kann man nicht voneinander
unterscheiden. Beim Mineral Hemimorphit verläuft der obere Abschluss keilförmig zu einem
Punkt und der untere Abschluss ist mehr stumpf, eine klarer Unterschied.
Unglücklicherweise ist der hemimorphe Charakter von Enargit auf Grund der Kristallform
nicht erkennbar.
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Kristallverhalten |
pseudohexagonale prismatische bis blockige oder
schichtartige Kristalle, oft mit einer flachen Fläche abgeschlossen. Auch massiv, körnig
und in ausstrahlenden Aggregaten gefunden. Zwillingsbildung ist üblich und manchmal
ergibt sich ein sternenförmiger zyklischer Drilling. |
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Spaltbarkeit |
perfekt in zwei Richtungen, prismatisch,
erkennbar in zwei weiteren Richtungen, auch prismatisch, aber mit unterschiedlichen
Orientierungen. |
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Spaltrichtungen |
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Bruch |
uneben |
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Zähigkeit |
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Härte |
3 ... 3,5 |
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Dichte |
4,4 |
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Geschmack |
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Geruch |
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Gefühl |
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Lumineszenz |
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Brechungsindex |
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Doppelbrechung |
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Dispersion |
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Pleochroismus |
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Interferenz |
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Magnetismus |
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Anlauf |
mit der Zeit wird der Kristall durch ein Bezug
matt |
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Flammenfärbung |
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Lösbarkeit |
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Lösverhalten |
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Weitere Eigenschaften |
in Längsrichtung gestreift |
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Verwendung |
Unbedeutendes Kupfererz und als Mineralprobe |
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Bearbeitung |
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Vorkommen |
Argentinien
Chile
Mexiko, Sonora
Peru, Cerro de Pasco
Peru, Morococha
Philippinen, Insel Luzon
USA, Colorado, San Juan Mountains
USA, Montana, Butte
USA, Utah, Bingham Canyon
USA, Utah, Tintic |
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Gesellschaften |
Quarz,
Bornit, Galena, Sphalerit, Tennantit, Chalkocit,
Chalcopyrit, Covellit, Pyrit und andere Sulfide. |
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