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Covellit

  Klasse (Dana) 2 Sulfide
2/C1 Sulfide
2/C1.20 Gruppe Nickelin
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel CuS
Varietät  
Kristallsystem hexagonal, 6/m 2/m 2/m
Farbe metallisch indigo blau (läuft purpur oder schwarz an) mit iridisierenden gelben und roten Blitzen
Strichfarbe grau bis schwarz
Glanz metallisch
Transparenz undurchsichtig bis durchsichtig in sehr dünnen abgespalteten Schichten
Erkennung Kristallverhalten, Spaltbarkeit, Dichte, iridisierend, Farbe
Covellit ist ein unbekanntes und nicht sehr weit verbreitetes Mineral. Aber seine iridisierendes Verhalten fesselt die Bewunderung von jedem, der auf diese blauen indigo-blauen Kristalle schaut. Obwohl gute Kristalle selten sind, machen der Glanz und die Farbe dieses Mineral bemerkenswert. Die Struktur von Covellit ist irgendwie analog zu den Strukturen der Phyllosilikat-Mineralien. In Covellit sind die Kupferionen im Zentrum der Schwefel-Tetraeder, die an ihrer Basis verbunden sind und Schichten bilden. Die anderen Kupferionen sind mit drei Schwefelionen kombiniert, die flache dreieckige Gruppen bilden, entsprechend den dreieckigen Gruppen der typischen Carbonate. Diese dreieckigen Gruppen liegen in einer Ebene zwischen den tetragonalen Schichten. Die perfekte Spaltbarkeit wird durch diese Schichtstruktur leicht erklärbar.
Kristallverhalten dünne, plattige hexagonal Kristalle, dominiert durch pinakoide Flächen. Auch massiv und in kleinen Körnchen in Sulfiderzkörpern
Spaltbarkeit perfekt in einer Richtung, dünne Schichten bildend
Spaltrichtungen 1
Bruch flockig
Zähigkeit  
Härte 1,5 ... 2
Dichte 4,6 ... 4,8
Geschmack  
Geruch  
Gefühl  
Lumineszenz  
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz  
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit  
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften dünne, abgespaltene Schichten sind flexibel
Verwendung Mineralprobe
Bearbeitung  
Vorkommen Deutschland
Österreich
Sardinien
Serbien, Bor
USA, Montana, Butte
Gesellschaften Pyrit, Chalkocit, Chalcopyrit, Cuprit, Bronit und andere Kupfersulfide
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
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