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Catapleiit

  Klasse (Dana) 8 Silikate
8/E1 Cyclosilikate
8/E1.2 Vier Tetraeder-Ringe
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel Na2ZrSi3O9-2H2O
Varietät  
Kristallsystem monoklin, 2/m
Farbe blau, grau, blass gelb, gelblich braun, rötlich oder farblos
Strichfarbe weiß
Glanz Glasglanz
Transparenz transparent bis durchsichtig
Erkennung Kristallverhalten, Fundort und Farbe

Catapleiit ist ein ziemlich seltenes Zirkon-Mineral. Es wird in alkalischen und in seltenen Gestein namens Agpait gebildet. Sie charakterisieren sich durch hohe Konzentrationen von Alkalimetallen, besonders Natrium und niedrigen Konzentrationen von Silizium und Aluminium. Sie sind reich an Feldspäten und Feldspathoiden und arm an Silizium, enthalten wenig oder keinen Quarz. Agpaite-Pegmatite beinhalten unübliche Mineralien, da sie mit unüblichen Elementen entstanden sind. Elemente wie Beryllium, Zirkonium, Titan, Niob, Barium, Strontium, Thorium und Seltene Erden Metalle werden in diesem Gestein gefunden.

Es gibt Agpait in mehreren Fundorten auf der Welt, aber die bekanntesten sind die auf der Halbinsel Kola in Russland, Narsarsuk, Grönland und Mount Saint Hilaire, Quebec, Kanada. In diesen Silikat-armen Fundorten werden Mineralien wie Catapleiit, Leifit, Synchysit, Serandit, Elpidit, Aegirin, Arfvedsonit, Eurdialyt und Analcim gefunden.

Catapleiit ist dimorph mit dem Mineral Gaidonnayit. Dimorph bedeutet, dass beide Mineralien die gleiche chemische Struktur haben, aber unterschiedliche Kristallstrukturen. Catapleiit ist monoklin (pseudohexagonal), während Gaidonnayit orthorhombisch ist. Catapleiit ist auch in einer Serie mit Calcium-Catapleiit, in dem das Natrium durch Kalzium ersetzt wird. In einer Reihe ist die Kristallstruktur die gleiche, aber die chemische Struktur ändert sich.

Catapleiit ist auch ziemlich selten, wird an verschiedenen Fundorten auf der Welt gefunden. Aber die schönsten Mineralproben, die wie eine Rosette aussehen, findet man nur am Mount Saint Hilaire.

Kristallverhalten pseudohexagonale Platten oder laminare Massen. Rosetten sind auch bekannt. Zwillingsbildung ist üblich.
Spaltbarkeit perfekt in einer Richtung
Spaltrichtungen 1
Bruch  
Zähigkeit  
Härte 5 ... 6
Dichte 2,8
Geschmack  
Geruch  
Gefühl  
Lumineszenz  
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz  
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit  
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften  
Verwendung nur als Mineralprobe
Bearbeitung  
Vorkommen Kanada, Quebec, Mount Saint Hilaire
Madagaskar
Norwegen, Langesundfjord, Laven
USA, Arkansas, Magnet Cove
Gesellschaften Feldspäte, Feldspathoide, Sphen
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