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Auripigment, Rauschgelb

Auripigment
Auripigment oder Rauschgelb
Klasse (Dana) 2 Sulfide
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel As2S3
Varietät  
Kristallsystem monoklin, 2/m
Farbe orange-gelb bis gelb
Strichfarbe gelb
Glanz Harzglanz, Perlmutglanz
Transparenz transparent, halbtransparent, durchsichtig, halbdurchsichtig
Erkennung Kristallverhalten, Spaltbarkeit, Geruch und Farbe

Der Name von Auripigment kommt vom lateinischen "auripigmentum", d.h. goldenes Pigment.

Auripigment ist ein seltenes Mineral, das gewöhnlich zusammen mit Realgar auftritt. Kristalle des Auripigments sind extrem selten, da es normal unförmige Massen und Krusten bildet. Die Massen sind manchmal bis zu einem gewissen Grad transparent und haben Edelsteinqualitäten. Die gelbe Farbe ist etwas besonderes und kann nur mit einigen anderen wenigen Mineralien verglichen werden. Seine Verwendung als Farbstoff oder Pigment ist begrenzt wegen der Instabilität. Über der Zeit zerfällt das Auripigment in Pulver. Dieser Vorgang dauert lange Zeit und Licht beschleunigt es zusätzlich. Mineralproben sollten in dunkeln, verschlossenen Behältern gelagert werden.

Kristallverhalten folienartig oder erdig und Krusten, auch faserig und als kleine säulige Kristalle, die orthorhombisch erscheinen. Die Kristallform ist dicksäulig, blättrig, nierenförmig, gestreift.
Spaltbarkeit vollkommen, es werden flexible, unelastische Schuppen erzeugt
Spaltrichtungen 1
Bruch flockig
Zähigkeit schneidbar
Härte 1,5 ... 2
Dichte 3,4 ... 3,5
Geschmack  
Geruch Geruch nach Schwefel, verursacht allerdings durch das Arsen.
Gefühl  
Lumineszenz  
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz zweiachsig negativ
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit lösbar in Ätzkali
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften Auripigment zerfällt im Licht, Mineralproben sollten im Dunklen gelagert werden.
Verwendung früher als Farbpigment und für chemische Zwecke verwendet
Bearbeitung  
Vorkommen Australien
Japan
Peru
Rumänien
USA, Utah, Mercur
Gesellschaften Realgar, Calcit, Stibnit, Barit und Gips
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
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