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Arsenopyrit, Arsenkies

  Klasse (Dana) 2 Sulfide
2/D1 Sulfide
2/D2.22 Gruppe Arsenopyrit
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel FeAsS
Varietät  
Kristallsystem orthorhombisch 2/m 2/m 2/m
Farbe messingartig weiß bis grau
Strichfarbe dunkelgrau bis schwarz
Glanz metallisch
Transparenz undurchsichtig
Erkennung Kristallverhalten, Spaltbarkeit, Geruch beim Brechen, Farbe und Glanz

Das Haupterz von Arsen, Arsenopyrit oder Arsenkies, kann als Verunreinigung einen kleinen Anteil Gold beinhalten. Arsenopyrit wird aber nicht als Erz für Arsen abgebaut. Es wird mehr zufällig beim Abbau von Erzen von anderen Elementen gefunden. Diese zufällige Quelle deckt den größten Anteil des Arsenbedarfs weltweit.

Arsenopyrit erzeugt auch schöne Mineralproben. Es bildet klar erkennbare und interessante Kristallformen aus. Ein typischer Kristall hat eine Diamantform auf der Spitze eines prismatischen Kristalls. Die Kristalle haben scharfe spitze Winkel, die sie von anderen Sulfiden abgeben, die nur stumpfe Winkel aufweisen.

Kristallverhalten prismatische Kristalle mit einem diamantartigen Querschnitt, abgeschlossen mit einer steilen Kuppel (zwei der vier Flächen eines Prismas) oder auch nicht so steil, auch kurze gedrungene Kristalle, doppelt abgeschlossen. Zwillingsbildung ist üblich, Kristalle werden dadurch gebogen und bilden manchmal ein X oder einen Stern.
Spaltbarkeit klar in zwei Richtung, Prismen bildend
Spaltrichtungen 2
Bruch uneben
Zähigkeit  
Härte 5,5 ... 6
Dichte 6,1
Geschmack  
Geruch bitterer Geruch, wenn pulverförmig oder gebrochen
Gefühl  
Lumineszenz  
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz  
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit  
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften Streifen auf den Kuppelflächen
Verwendung Wichtiges Arsenerz, unbedeutendes Erz für Gold, Mineralprobe
Bearbeitung  
Vorkommen Bolivien
Deutschland, Freiberg
England, Cornwall
Japan, Iname
Japan, Insel Kyushu
Kanada, Ontario, Wawa Gebiet
Schweiz, Walis
Gesellschaften  
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