Homepage
Mineralien
Lexikon
alphabetisch
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z |
Apophyllit
|
|
|
Klasse (Dana) |
8 Silikate
8/H1 Phyllosilikate
8/H1.1 Tetragonale oder
pseudotetragonale Schichtstrukturen |
|
Klasse (Strunz) |
|
|
Chemische Formel |
KCa4Si8O20(F,OH)-8H2O |
|
Varietät |
|
|
Kristallsystem |
tetragonal, 4/m 2/m 2/m |
|
Farbe |
klar, weiß, grün und gelb |
|
Strichfarbe |
weiß |
|
Glanz |
Glasglanz |
|
Transparenz |
|
|
Erkennung |
Kristallverhalten, Spaltbarkeit, Gesellschaften
und Fundort |
|
Apophyllit ist eine klassische Mineralprobe, nicht
allzu allgemein bekannt und es sind größere Mengen guter Mineralproben für einen
vernünftigen Preis verfügbar. Die schön geformten Kristalle von Apophyllit haben einen
schönen Glanz und eine herrliche grüne Farbe, jedoch gibt es auch klare Kristalle. Apophyllit ist mit anderen Mineralien vergesellschaftet, die auch selten und schön sind.
Die typischen Gesellschaften sind der grün durchsichtige Prehnit, viele der Zeolite,
üblicherweise findet man aber Quarz und Calcit.
Apophyllit hat eine interessante Struktur. Wie andere
Mitglieder der Phyllosilikate-Unterklasse weist Apophyllit eine Schichtstruktur aus sich
abwechselnden Silikat-, Natrium- und Kalziumschichten auf. Aber anders wie die anderen
Phyllosilikate, bestehen die Schichten aus verknüpften vier- und achtteiligen Ringen,
anstatt sechsteiliger Ringe. Die vier- und achtteiligen Ringe geben Apophyllit seine
tetragonale Symmetrie. Das Kristallverhalten ist prismatisch mit einer vierseitigen
Pyramide oder mit einem pinakoiden Abschluss, auch sind Würfel möglich, die einen
falschen Eindruck der Symmetrie des Minerals geben.
|
|
Kristallverhalten |
vierseitige Prismen, die entweder durch eine
vierseitige Pyramide oder mit Pinakoiden abgeschlossen werden. Fehlen die Pyramiden,
erscheint der Kristall kubisch. Selten fehlen die Prismen, so dass sie durch die
vierseitigen Pyramiden oktaederartig erscheinen. Die Flächen der Pyramiden schließen
nicht mit den Flächen des Prismas ab, sondern mit den eigenen Kanten. Da sie vier Kanten
haben, erscheinen sie diamantenförmig anstatt triangular, wie die Pyramidenflächen des
Quarzes. |
|
Spaltbarkeit |
perfekt in einer Richtung, basal |
|
Spaltrichtungen |
1 |
|
Bruch |
uneben |
|
Zähigkeit |
|
|
Härte |
4,5 ... 5 |
|
Dichte |
2,35 |
|
Geschmack |
|
|
Geruch |
|
|
Gefühl |
|
|
Lumineszenz |
|
|
Brechungsindex |
|
|
Doppelbrechung |
|
|
Dispersion |
|
|
Pleochroismus |
|
|
Interferenz |
|
|
Magnetismus |
|
|
Anlauf |
|
|
Flammenfärbung |
|
|
Lösbarkeit |
|
|
Lösverhalten |
|
|
Weitere Eigenschaften |
Prismenflächen sind in Längsrichtung
gestreift. |
|
Verwendung |
Mineralprobe |
|
Bearbeitung |
|
|
Vorkommen |
Indien, Poona
USA, New Jersey
USA, Virginia |
|
Gesellschaften |
|
|
|