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Ägirin, Akmit

  Klasse (Dana) 8 Silikate
8/F1 Inosilikate
8/F1.1 Unendliche einfache Ketten
8/F1.1.1 Gruppe Pyroxen
8/F1.1.1.1 Clinopyroxen
Klasse (Strunz)  
Chemische Formel NaFeSi2O6
Varietät  
Kristallsystem monoklin, 2/m
Farbe grünlich oder bräunlich schwarz
Strichfarbe weiß oder grau
Glanz Glasglanz
Transparenz undurchsichtig bis durchsichtig
Erkennung Kristallverhalten, Dichte, Spaltbarkeit, Farbe und Härte

Ägirin wird auch Akmit genannt. Der Name Akmit kommt aus dem griechischen und bedeutet zeigen. Der Name Ägirin oder Ägirin kommt vom teutonischen Gott des Meeres Ägir und wurde dem Mineral gegeben, als es zum ersten Mal in Norwegen gefunden wurde.

Ägirin ist schwer von Augit zu unterschieden. Unter normalen Umständen sind die steilen Pyramiden des Ägirin das einzigste Unterscheidungsmerkmal.

Ägirin bildet eindrucksvolle Kristalle aus. Diese großen, undurchsichtigen, monumentalen Kristalle, die majestätisch aus ihrem Stein herausragen sind einfach wunderbar. Die steil geneigte Pyramide auf den Enden der prismatischen Kristalle sind sehr charakteristisch und ein Kennzeichen von Ägirin.

Kristallverhalten lange prismatische Kristalle, abgeschlossen durch steile asymmetrische Pyramiden. Auch körnig, kompakt und fasrig
Spaltbarkeit perfekt in zwei Richtungen unter einem Winkel von ca. 90°
Spaltrichtungen zwei
Bruch uneben
Zähigkeit  
Härte 6 ... 6,5
Dichte 3,5 ... 3,6
Geschmack  
Geruch  
Gefühl  
Lumineszenz  
Brechungsindex  
Doppelbrechung  
Dispersion  
Pleochroismus  
Interferenz  
Magnetismus  
Anlauf  
Flammenfärbung  
Lösbarkeit  
Lösverhalten  
Weitere Eigenschaften Splitter und dünne Kanten sind durchsichtig grün
Verwendung nur als Mineralprobe
Bearbeitung  
Vorkommen Grönland, Narsarssuk
Kanada, Quebec, Mont Saint-Hilaire
Kenia
Nigeria
Norwegen, Kongsberg
Russland, Halbinsel Kola
Schottland
USA, Arkansas, Magnet Cove
Gesellschaften Albit, Andradit, Augit, Barit, Biotit, Nephelin, Quarz, Riebeckit, Sodalit, Spessartin
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