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VotivtafelnWas der Gott mich gelehrt, was mir durchs Leben
geholfen, Die verschiedene Bestimmung.Millionen beschäftigen sich, daß die Gattung
bestehe; Das Belebende.Nur an des Lebens Gipfel, der Blume, zündet sich
Neues Zweierlei Wirkungsarten.Wirke Gutes, du nährst der Menschheit göttliche
Pflanze; Unterschied der Stände.Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine
Naturen Das Werthe und Würdige.Hast du etwas, so theile mir’s mit, und ich zahle,
was recht ist; Die moralische Kraft.Kannst du nicht schön empfinden, dir bleibt doch,
vernünftig zu wollen, Mittheilung.Aus der schlechtesten Hand kann Wahrheit mächtig
noch wirken; An* *Teile mir mit, was du weißt, ich werd’ es dankbar
empfangen. An** *Du willst Wahres mich lehren? Bemühe dich nicht!
Nicht die Sache An*** *Dich erwähl’ ich zum Lehrer, zum Freund. Dein
lebendiges Bilden Jetzige Generation.War es immer wie jetzt? Ich kann das Geschlecht
nicht begreifen. An die Muse.Was ich ohne dich wäre, ich weiß es nicht; aber
mir grauet, Der gelehrte Arbeiter. *Nimmer labt ihn des Baumes Frucht, den er mühsam
erziehet; Pflicht für Jeden.Immer strebe zum Ganzen, und kannst du selber kein
Ganzes Aufgabe. *Keiner sey gleich dem Andern, doch gleich sey
Jeder dem Höchsten! Das eigene Ideal.Allen gehört, was du denkst; dein eigen ist nur,
was du fühlest. An die Mystiker.Das ist eben das wahre Geheimniß, das Allen vor
Augen Der Schlüssel.Willst du dich selber erkennen, so sieh, wie die
Andern es treiben. Der Aufpasser. *Strenge, wie mein Gewißen, bemerkst du, wo ich
gefehlet: Weisheit und Klugheit.Willst du, Freund, die erhabensten Höhn der
Weisheit erfliegen, Die Uebereinstimmung.Wahrheit suchen wir Beide, du außen im Leben, ich
innen Politische Lehre.Alles sey recht, was du thust; doch dabei laß es
bewenden, Majestas populi.Majestät der Menschennatur! dich soll ich beim
Haufen An einen Weltverbesserer.„Alles opfert’ ich hin,“ sprichst du, „der
Menschheit zu helfen; Meine Antipathie.Herzlich ist mir das Laster zuwider, doppel
zuwider An die Astronomen. *Schwatzet mir nicht so viel von Nebelflecken und
Sonnen; Astronomische Schriften. *So unermeßlich ist, so unendlich erhaben der
Himmel! Der beste Staat.„Woran erkenn’ ich den besten Staat?“ Woran du die
beste Mein Glaube.Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, Inneres und Aeußeres.„Gott nur siehet das Herz.“ – Drum eben, weil Gott
nur das Herz sieht, Freund und Feind.Teuer ist mir der Freund, doch auch den Feind kann
ich nützen; Licht und Farbe.Wohne, du ewiglich Eines, dort bei dem ewiglich
Einen! Schöne Individualität.Einig sollst du zwar seyn, doch Eines nicht mit
dem Ganzen. Die Mannichfaltigkeit.Viele sind gut und verständig; doch zählen für
Einen nur Alle, Die drei Alter der Natur.*Leben gab ihr die Fabel, die Schule hat sie
entseelet, Der Genius.Wiederholen kann zwar der Verstand, was da schon
gewesen; Der Nachahmer.Gutes aus Gutem, das kann jedweder Verständige
bilden; Genialität.Wodurch gibt sich der Genius kund? Wodurch sich
der Schöpfer Die Forscher.Alles will jetzt den Menschen von innen, von außen
ergründen; Die schwere Verbindung.Warum will sich Geschmack und Genie so selten
vereinen? Correctheit.Frei von Tadel zu sein, ist der niedrigste Grad
und der höchste; Das Naturgesetz.So war’s immer, mein Freund, und so wird’s
bleiben: die Ohnmacht Wahl.Kannst du nicht Allen gefallen durch deine That
und dein Kunstwerk, Tonkunst.Leben athme die bildende Kunst, Geist fordr’ ich
vom Dichter; Sprache.Warum kann der lebendige Geist dem Geist nicht
erscheinen? An den Dichter.Laß die Sprache dir seyn, was der Körper den
Liebenden. Er nur Der Meister.Jeden anderen Meister erkennt man an dem, was er
ausspricht; Der Gürtel.In dem Gürtel bewahrt Aphrodite der Reize
Geheimniß; Dilettant.Weil ein Vers dir gelingt in einer gebildeten
Sprache, Die Kunstschwätzer.Gutes in Künsten verlangt ihr! Seyd ihr denn
würdig des Guten, Die Philosophien.Welche wohl bleibt von allen den Philosophien? Ich
weiß nicht. Die Gunst der Musen.Mit dem Philister stirbt auch sein Ruhm. Du,
himmlische Muse, Der Homeruskopf als Siegel.Treuer, alter Homer, dir vertrau’ ich das zarte
Geheimniß; Bemerkungen Mehr Informationen zu dem Votivtafeln im Lexikon. |
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