Friedrich
Schiller

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Gedichte

Licht und Wärme

Der bess’re Mensch tritt in die Welt
      Mit fröhlichem Vertrauen,
Er glaubt, was ihm die Seele schwellt,
      Auch außer sich zu schauen,
Und weiht, von edlem Eifer warm,
Der Wahrheit seinen treuen Arm.

Doch alles ist so klein, so eng,
      Hat er es erst erfahren;
Da sucht er in dem Weltgedräng
      Sich selbst nur zu bewahren;
Das Herz, in kalter, stolzer Ruh,
Schließt endlich sich der Liebe zu.

Sie geben, ach! nicht immer Glut,
      Der Wahrheit helle Strahlen.
Wohl denen, die des Wissens Gut
      Nicht mit dem Herzen zahlen.
Drum paart zu eurem schönsten Glück
Mit Schwärmers Ernst des Weltmanns Blick!


Bemerkungen

Mehr Informationen zu diesem Gedicht finden Sie im Lexikon.

 
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