Friedrich
Schiller

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Gedichte

Archimedes* und der Schüler

Zu Archimedes* kam ein wißbegieriger Jüngling.
   „Weihe mich,“ sprach er zu ihm, „ein in die göttliche Kunst,
Die so herrliche Frucht dem Vaterlande getragen,
   Und die Mauern der Stadt vor der Sambuca1 beschützt!“
„Göttlich nennst du die Kunst? Sie ist’s,“ versetzte der Weise;
   „Aber das war sie, mein Sohn, eh sie dem Staat noch gedient.
Willst du nur Früchte von ihr, die kann auch die Sterbliche zeugen
   Wer um die Göttin freit, suche in ihr nicht das Weib.“


Bemerkungen

Mehr Informationen zu diesem Gedicht finden Sie im Lexikon.

1 Anmerkung des Verfassers bei der ersten Ausgabe: Der Name einer Belagerungsmaschine, deren sich Marcellus gegen Syrakus* bediente.
Weitere Informationen zur Sambuca im Lexikon. ^

 
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