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Dem Untertänigst gewidmet Durchlauchtigster Herzog, Unvergesslich bleibt mir der Abend, wo Eure Herzogliche Durchlaucht Sich gnädigst herabließen, dem unvollkommenen Versuch meiner dramatischen Muse, diesem ersten Akt des Dom Karlos, einige unschätzbare Augenblicke zu schenken, Teilnehmer der Gefühle zu werden, in die ich mich wagte, Richter eines Gemäldes zu sein, das ich von Ihresgleichen zu unterwerfen mir erlaubte. Damals, gnädigster Herr, stand es noch allzu tief unter der Vollkommenheit, die es haben sollte, vor einem fürstlichen Kenner aufgestellt zu werden - ein Wink Ihres gnädigsten Beifalls, einige Blicke Ihres Geistes, Ihrer Empfindung, die ich verstanden zu haben mir schmeichelte, haben mich angefeuert es der Vollendung näher zu bringen. Sollten Sie, Durchlauchtigster Herzog, den Beifall, den Sie ihm damals schenkten, auch jetzt nicht zurücknehmen, so habe ich Muth genug, für die Ewigkeit zu arbeiten. Wie teuer ist mir zugleich der jetzige Augenblick, wo ich es laut und öffentlich sagen darf, dass Karl August der edelste von Deutschlands Fürsten, und der gefühlvolle Freund der Musen, jetzt auch der meinige sein will, dass Er mir erlaubt hat, Ihm anzugehören, dass ich denjenigen, den ich lange schon als den edelsten Menschen schätze, als meinen Fürsten jetzt auch lieben darf. Ich ersterbe mit unbegrenzter
Verehrung |
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