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Zürich

im Canton gl. N., eine gewerbreiche Stadt am Austritt der Limmat aus dem Zürichersee, war ehemals freie Reichsstadt und schloß sich erst 1351 beim Bunde der Eidgenossen an, worauf sie sich theils durch Eroberung, theils durch Kauf das gegenwärtig zu dem Canton gehörige Gebiet erwarb. Aber auch schon vorher hatten ihre mächtigen Wälle manche Belagerung rühmlich ausgehalten; daher (W. T. IV, 2):

„Die rege Zürich waffnet ihre Zünfte
Zum kriegerischen Heer, es bricht die Macht
Der Könige sich an ihren ewgen Wällen.“

Unter den Sehenswürdigkeiten der Stadt ist am rechten Ufer der Limmat das Großmünster und diesem gegenüber das Maria- oder Frauenmünster, ein stattlicher, gothischer Bau aus dem 13. Jahrhundert zu bemerken, auf welches sich die Stelle (W. T. II, 1) bezieht:

„Der großen Frau zu Zürch bin ich vereidet.“

 
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