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Die vier Weltalter (Gedicht)Zum Gedicht Die vier Weltalter. ein culturhistorisches Gedicht aus d. J. 1802. Der Ideengang erinnert an das „Eleusische Fest“; der Anfang aber bezeichnet es sogleich als ein Gesellschaftslied, dessen munteres amphibrachisches (’–) Versmaß Heiterkeit und Frohsinn athmet. Nach Sch.’s Absicht sollte es als Tafellied gesungen werden, denn er forderte Körner auf, es zu componiren. Der Dichter läßt, wie im „Grafen von Habsburg“ den Sänger bei der Tafel erscheinen, um dem sinnlichen einen ästhetischen Genuß hinzuzufügen, denn in Sch.’s Natur lag es, jede Erscheinung des Lebens zu veredeln und zu verklären. – Die ersten fünf Strophen bilden die Einleitung und stellen die Welt dar, wie sie sich in dem Geiste des Dichters spiegelt; darauf schildert er das goldene Zeitalter (6), das der Heroen (7), das Blüthenalter griechischer Kunst und Bildung (8), die Erscheinung des Christenthums (9), das Mittelalter mit seinen Licht- und Schattenseiten (10) und daraus die Zeit der Minnesänger (11). Die Schlußstrophe (12) bringt den bei der Tafel befindlichen Frauen eine Huldigung dar. – Str. 1. Das Nektarmahl wurde (nach Il. I, 600) durch Apollo’s Saitenspiel und den Gesang der Musen verschönert. – Str. 4. Der „erfindende Sohn des Zeus“ ist Vulkan (s. Hephästos). – Str. 7, V. 6 bezieht sich auf die schöne Helena (s. d.), um deren willen der trojanische Krieg geführt wurde. |
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