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Wallonen(Wst. L. 11) werden die französisch redenden Bewohner des östlichen Belgiens mit Lüttich (Liége) genannt, daher wallonisch (Wst. L. Pers.-Verz.) s. v. w. niederländisch. Es ist möglich, daß dieses Wort mit „Gallier“ und andererseits mit dem Ausdruck „Wälscher“ zusammenhängt, mit dem die Deutschen alles Fremde, Romanische, und besonders Italienische oder Französische bezeichnen. Auch Wales (frz. pays de Galles) und der schweizerische Canton Wallis (frz. Valais) gehören dahin. So wurde auch Ober-Italien (das alte cisalpinische Gallien) Wälschland (W. T. I, 4 u. II, 2) und dessen Bewohner besonders im Gegensatz zu Deutschland Wälsche (Wst. L. 11) genannt, weshalb (Picc. IV, 5) der aus Italien stammende Max Piccolomini und (Picc. IV, 5) der Spanier Maradas als Wälsche bezeichnet werden. Eben so ist „ein wälsches Huhn“ (Tur. II, 2) nichts Anderes als ein ausländisches Huhn. |
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