Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

Lexikon - W

Homepage
   Literatur
      Friedrich Schiller
         Lexikon
            W

Wage

1) das Sinnbild der Gerechtigkeit (vergl. Themis), wie (Menschenf. 6). „die Wage des Richters“ und (Wst. L. 11): „das Schwert ist nicht bei der Wage mehr“; 2) das Sinnbild des Schicksals, wie (Wst. T. V, 4): „ewig wanket des Geschickes Wage“; 3) ein Sternbild des Thierkreises, das zur Zeit der Herbstnachtgleiche mit der Sonne zusammentrifft; daher (Ged. Hero u. Leander):

„Und es gleichet schon die Wage
An dem Himmel Nächt’ und Tage.“

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.