Friedrich
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St. Veitstanz

(R. I, 2), eine Krankheit, welche sich vorzugsweise durch bedenkliche Erscheinungen in den Gliedermuskeln äußert, so daß der natürlich sich nicht selbst bewußte Kranke allerlei wunderliche Bewegungen, etwa wie ein Tanzender und Springender, macht. In alten Zeiten pflegten diejenigen, welche von diesem Uebel befallen waren, eine Wallfahrt nach der St. Veitskapelle bei Ulm zu machen, woher die Krankheit ihren Namen hat.

 
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