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Die zwei Tugendwege (Gedicht)

Zum Gedicht Die zwei Tugendwege.

ein Epigramm aus d. J. 1795. Der Dichter stellt den Glücklichen und den Leidenden auf ihrem Wege zur Tugend einander gegenüber. Mancher hat das Glück, von Jugend auf richtig angeleitet und ohne erhebliche innere Kämpfe auf dem Pfade der Tugend erhalten zu werden, während Andere, die schon von Natur mehr zu Fehltritten geneigt sind, erst durch die Schule des Unglücks auf den rechten Weg geführt werden. Selten oder nie geht ein Mensch einen dieser Wege allein, und es ist ihm zu wünschen, daß seine Tugend einerseits Gelegenheit finde, sich im Kampfe zu erproben, und daß ihr andererseits ein gütiges Geschick auch zu Hülfe komme.

 
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