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Typheus

(Ged. Semele 1), ein Name, der an ein Zwischenspiel zwischen den Titanen- und den Gigantenkämpfen erinnert. Der Riese Typhóeus (Typheus, was man des Verses wegen nicht Typhé-us lesen kann, ist wohl eine willkürliche Form des Dichters) war die letzte Geburt der Erde und des Tartarus. Zwischen ihm und Zeus findet ein Riesenkampf um die Weltherrschaft statt, bis er durch einen Blitzstrahl erlegt wird. Die Sage berichtet von ihm, er habe hundert Drachenköpfe gehabt. Die Benennung „hundertarmig“ (vergl. „der hunderthändige Talbot“ in dem Artikel Homer) ist daher allgemein poetisch zu verstehen. Die eigentlich sogenannten „Hunderthändigen“ (Hekatoncheiren) standen in dem Titanenkampfe lange dem Zeus zur Seite. In diesem Kämpfen gegen die Götter sollen die Erdriesen den Ossa und auch den Pelion (s. d.) aufgethürmt haben, um den Olymp zu erstürmen. Sch. scheint den Ossa und den Olymp zu Geschossen in der Hand des Riesen zu machen.

 
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