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Tugend des Weibes (Gedicht)

Zum Epigramm Tugend des Weibes.

ein Epigramm aus d. J. 1796. Dem Manne, welcher den bedenklichen Kampf mit dem Leben aufzunehmen hat, wird es schwerer, seine ursprüngliche kindliche Unschuld zu bewahren; bei ihm hat sich ein Charakter zu entwickeln, der sich in einer Reihe von Tugenden offenbart. Das Weib dagegen, das ein stilles, mehr in sich abgeschlossenes Leben führt, kann sich leichter den inneren Frieden bewahren, der dann auch ihrer äußeren Erscheinung das Gepräge der Anmuth verleiht. Vergl. „Würde der Frauen“ und „Macht des Weibes.“

 
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