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Tragödie

gr. tragodia, d. i. wörtl. Bocksgesang, weil die Volksdichtungen, aus denen nachmals die Trauerspiele hervorgingen, an Bacchusfesten, vermuthlich bei einem Bocksopfer, oder von bocksähnlich verkleideten Festtänzern dargestellt wurden; gew. ein ernstes Drama, bes. (Br. v. M. Einl. 5, 378) ein Trauerspiel, wie (J. v. O., Titel): „eine romantische Tragödie“. – Davon: tragisch, trauerspielartig od. (F. II, 2) kläglich, bemitleidenswerth; Tragöde (Ged. Shakespeare’s Schatten) od. Tragödienschreiber (R. I, 2), ein Trauerspieldichter; tragikomisch (Tur., Titel) od. komisch-tragisch (Ged. Elegie a. d. Tod e. Jünglings), halb traurig, halb lustig;

 
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