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Tonkunst (Gedicht)

Zum Epigramm Tonkunst in den Votivtafeln.

ein Epigramm aus d. J. 1800. Die bildenden Künste: Malerei, Bildhauerkunst und Musik haben in ihren Werken Stimmungen des Gemüths auszudrücken, und andererseits rufen sie dergleichen Stimmungen durch dieselben hervor. Sie stehen also allein im Dienste der Phantasie, während die Dichtkunst auch den denkenden Geist zu befriedigen hat. Unter den bildenden Künsten hat es die Tonkunst (Polyhymnia [s. Musen]) mit der von aller Reflexion befreiten Empfindung zu thun, die sie allein unmittelbar ausspricht, und die der Dichter hier mit Seele bezeichnet. Vergl. das Epigramm: Sprache.

 
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