www.wissen-im-Netz.infoLexikon - T |
||
|
Homepage Literatur Friedrich Schiller Lexikon T |
Tartarus(Ged. Gruppe a. d. T. – Semele 1 – Shakesp. Schatten), bei den Griechen auch Hades (Iph. II, 4) oder Erebus (Ged. 4. B. d. Aen. 93 – Iph. II, 4) genannt, nach einem Sohne des Chaos und der Finsterniß, welcher den Titanen Hülfe leistete und dafür in den Tartarus gestürzt wurde, hieß bei den Römern Orcus (Ged. Hektors Abschied – Ged. D. Triumph d. Liebe – Ged. 2. B. d. Aen. 15 – Ged. Klage d. Ceres – Ged. D. Götter Griechenlands – Iph. V, 4) und war nach den Vorstellungen der griechischen Mythologie das Reich des Pluto und der Proserpina, zu welchem die Schatten (s. d.) herunterstiegen; daher heißt er auch (Ph. III, 5) das „Reich der Schatten“ od. (Ged. D. Glocke) „das Schattenland“, ja selbst (Ged. Klage d. Ceres – Ged. D. Triumph d. Liebe) „die Hölle“, welche (R. II, 3) auch die „Feueresse des Pluto“ genannt wird. Der Tartarus war von einer ehernen Mauer umschlossen und von dem Styx, dem Acheron und dem Kocytus (s. d.) theils um-, theils durchströmt. Seine Entfernung von der Oberfläche der Erde sollte eben so groß sein, wie die des Himmels von der Erde. – Klage d. Ceres braucht Sch. Kocyt (s. d.) und R. IV, 4 selbst Xanthus (s. d.) für Tartarus. |
|
|
|
||
|
© 1999-2007 Copyright by
Jürgen Kühnle Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de. |
||