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Sprüche des Confucius (Gedicht)Zu den Gedichten Sprüche des Confucius. zwei kleine didaktische Gedichte, deren Inhalt sich an die beiden uns so geläufigen Grundvorstellungen von Zeit und Raum anschließt. Das erste aus dem Jahre 1795 ist eine poetische Bearbeitung eines Denkspruches des bekannten chinesischen Weltweisen Kon-fu-tse (551 bis 478 v. Chr.), das andere ist wohl vollständig Original und im Jahre 1799 als Gegenstück zu dem ersten gedichtet worden. – Das erste Gedicht charakterisirt die Natur der verschiedenen Formen, unter denen wir die Zeit aufzufassen pflegen, und ertheilt uns Rathschläge, wie wir uns ihnen gegenüber zu verhalten haben. Die langsam herankommende Zukunft sollen wir nicht ungeduldig herbeisehnen, wohl aber in unserm Handeln Rücksicht auf sie nehmen, uns von ihr rathen lassen. Der schnell enteilenden Gegenwart sollen wir nicht mit Bangigkeit und Besorgniß ins Auge blicken, statt zu handeln, oder vielleicht auch zu genießen; andererseits sollen wir aber auch nicht mit unserm ganzen Herzen an ihr hangen. Auf die ewig unveränderliche Vergangenheit sollen wir nicht mit nutzloser Reue hinblicken, oder sie vielleicht gar zurückwünschen, damit sie nicht feindlich in unser gegenwärtiges, zum Handeln bestimmtes Leben eingreife. – Wie die Zeit unter drei verschiedenen Formen aufgefaßt wird, so haben wir an dem Raum drei Dimensionen zu beachten, die uns zum Symbol für unser Streben, unser Wirken, unser Forschen dienen sollen, damit unsere Thätigkeit in harmonischem Einklang mit der Natur stehe. |
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