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Das Spiel des Lebens (Gedicht)

Zum Gedicht Das Spiel des Lebens.

ein Gedicht aus d. J. 1796, das vermuthlich zum Vortrage in einem gesellschaftlichen Kränzchen bestimmt war. Der Dichter entwirft ein Bild des Lebens, das er aber wie ein Guckkastenbild betrachtet wissen will. Der Zuschauer soll nicht zu nahe treten, damit ihm das Bild noch anmuthig erscheine; er soll es nicht mit prüfender Ueberlegung, sondern nur mit hingebender Theilnahme betrachten. Damit dies möglich sei, wird das Ringen und Kämpfen, welches das Leben unnachsichtlich fordert, nur dann als ein Befriedigung gewährendes bezeichnet, wenn dem Manne das Dasein durch die Gunst der Frauen verschönert wird, denen der Dichter durch diese letzte Wendung zugleich eine Huldigung darbringen wollte.

 
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