Friedrich
Schiller

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Sophia

(Ged. D. Glück u. d. Weisheit), gr. die Weisheit. Davon Sophisma, pl. Sophismen (Gsts. 10, 204), eig. etwas listig Ersonnenes, dann bes. ein Trugschluß, wie (D. C. I, 2):

„Durch labyrinthische Sohismen kriecht
Mein unglückselger Scharfsinn.“

oder Vernünftelei (D. C. II, 8); ferner: Sophist, urspr. ein lebens- und weltkluger Philosoph zur Zeit des Sokrates (s. d.); jetzt (Ged. Rousseau) ein Vernünftler; Jemand, der durch Trugschlüsse zu täuschen sucht.

 
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