Friedrich
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Sold

von dem deutschen sollen, im Sinne von schuldig sein, od. von dem lat. solidus, Münze; 1) (Picc. II, 7) Löhnung, wie (J. v. O. I, 2):

„Den Truppen ist der Sold noch nicht bezahlt“

2) (Gsts. 10, 184) Dienst, wie (D. C. II, 4):

„Die tauben Wände stehn in seinem Solde.“

3) Lohn, Belohnung, wie (Ged. D. Graf v. Habsburg):

„Der Sänger singt von der Minne Sold.“

Davon: Soldat (Sp. d. Sch.), ein in einem stehenden Heere um Sold dienender Krieger; und Söldner (W. T. Pers.-Verz.), in mehr geringschätzigem Sinne, s. v. w. Kriegsknecht, Landsknecht.

 
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