Friedrich
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Sinn

1) ein Werkzeug zum Wahrnehmen der Außenwelt, wie (M. St. I, 6):

„Es haßt die Kirche, die mich auferzog,
Der Sinne Reiz.“

Davon: Sinnenpfad (Ged. D. Künstler), der Weg durch die äußere Welt, und Sinnenland (ebendas.) s. v. w. Wirklichkeit im Gegensatz zu dem Idealen. 2) Gemüth, inneres Sinnen und Trachten, wie (W. T. III, 3):

„Nein, nein doch, lieber Herr, das kommt euch nicht
Zu Sinn.“

Davon: Sinnentumult (Gsts. 10, 223), s. v. w. sinnliche Aufregung.

 
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