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Scythenrohe und wilde Völkerschaften, welche im Norden des Schwarzen Meeres und des Kaspi-Sees bis tief in das östliche Asien hinein wohnten. Die Stelle (Ged. Würde d. Frauen): „Mit dem Schwert beweist der Scythe – und der Perser wird zum Knecht“ können wir nicht anders erklären als durch eine, in diesem Gedicht freilich ziemlich weit hergeholte Anspielung auf die Herrschaft, welche die Scythen 28 Jahre lang über Westasien ausübten und die (um 606) von Cyáxares von Medien gebrochen wurde. Dann würde hier der Scythe die rohen, der Perser die edleren aber schwächeren Seiten des menschlichen Wesens sinnbildlich bezeichnen. Oder bezieht es sich auf eine uns nicht gegenwärtige Anekdote oder Scene des Alterthums? – (Ph. I, 3) wird Hippolyt als Sohn der Amazone Antiope (s. d.) „dieser Scythe“ und (Ph. III, 1) seine Mutter eine „Scythin“ genannt, weil sie zu dem Geschlechte der Amazonen (s. d.) gehörte, welche eine Zeit lang in Gemeinschaft mit den Scythen lebten. – Ein einzelner Stamm der Scythen waren die Agathyrsen; sie pflegten sich hellblau zu bemalen und zu tättowiren; daher (Ged. 4. B. d. Aen. 27): „der Agathyrsen bunte Schaar.“ |
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