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Schlange

Sch. braucht sie oft vergleichungsweise: 1) als Sinnbild der schleichenden listigen Bewegung, wie (F. I, 9), wo der Mohr sagt: „Braucht mich zu eurer Schlange“; desgl. von Mansfeld (Wst. T. III, 15): „die Schlangenkrümmen seiner Flucht“; 2) wegen ihrer unwiderstehlich fesselnden Umschlingungen, wie (Ged. Phantasie an Laura):

„Um die Sünde flechten Schlangenwirbel
Scham und Reu’, das Eumenidenpaar.“

3) wegen der Feindschaft, in der sie mit einander leben, wie (Br. v. M. 5, 432): „der Schlangenhaß der Brüder“; 4) wegen ihres tödtlich verletzenden Bisses, wie (D. C. I, 1): „der giftige Schlangenbiß des Argwohns“ und (Ged. Resignation) „das Schlangenheer der Spötter.“

 
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