Friedrich
Schiller

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Roman

frzs. le Roman; urspr. alles in romanischer (aus dem Lateinischen zur Zeit des Mittelalters entstandener) Sprache Geschriebene; dann: eine erdichtete Geschichte (Ged. D. Freundschaft – Gr. Handl. a. d. n. Gesch.), deren Hauptzweck Charakterzeichnung ist; ferner: eine abenteuerliche Liebesgeschichte od. ein Liebeshandel (K. u. L. III, 1 – F. II, 4) überhaupt; daher bildl. (F. IV, 13): „einen Roman [mit Jemand] spielen; weshalb der Präsident (K. u. L. I, 7) seinen Sohn einen „Romankopf“ nennt. – Davon: romantisch (J. v. O. I, 2) im Geist und Geschmack des christlichen Mittelalters, bes. im Gegensatz zu dem Antiken od. Klassischen; daher (J. v. O., Titel): „eine romantische Tragödie“ und (D. C. II, 9):

„Die romant’sche Treue,
Die nicht erwiedert werden soll.“

ferner: Romanze (D. C. II, 8 – Par. II, 6), eine kurze abenteuerliche Geschichte in Form eines Liedes.

 
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