Friedrich
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Regent

von dem lat. regere, lenken, führen, beherrschen; eig. der Herrscher selbst; daher (D. C. II, 10) des herrschsüchtigen Domingo Worte:

Der Infant
Hegt einen schrecklichen Entwurf – – –
Den rasenden Entwurf, Regent zu sein.“

Dann bes. derjenige, der in Stellvertretung des minderjährigen oder abwesenden Landesherrn die Regierung wirklich leitet; daher (W. T. I, 2) Geßlers Worte:

„Ich bin Regent an Kaisers Statt“

und (D. C. I, 3), wo Marquis Posa „von der Regentin Mutter“, d. h. von Margarethe von Parma, der Oberstatthalterin der Niederlande, Briefe überbringt. – Davon: Regentenkraft (D. C. III, 10), Regentenlauf (D. C. V, 10), Regentenstamm (M. St. II, 3).

 
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