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Puritaner

von dem lat. purus, rein; eig. Reingläubige. – Die Kirchenreformation begann in England unter Heinrich VIII. im Stillen und fand unter Eduard VI. öffentliche Theilnahme, worauf Elisabeth der englischen Kirche die jetzige Gestalt gab, bei der Erzbischöfe und Bischöfe die Oberaufsicht führen. Die erste Secte, welche sich von der Landeskirche absonderte, war die der Puritaner, welche keinen Bischof anerkennen, sondern eine Presbyterialverfassung, eine Kirchenregierung durch Aelteste, wie zur Zeit der ersten Christen, verlangen. Zugleich haben sie aus ihrem Gottesdienst jedes Gepränge verbannt, das an die katholischen Gebräuche (vergl. Götzendienst, der römische), erinnert; daher (M. St. I, 6 u. Bibel) Mortimer’s Worte:

– – – – – – „Ich ließ
Der Puritaner dumpfe Predigtstuben.“

 
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