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Priester

von dem lat. présbyter, hießen seit den ältesten Zeiten die Erhalter und Pfleger der Religion, welche den Gottesdienst zu verwalten hatten; daher (Ged. D. Eleusische Fest):

„Und das Priesteramt verwaltet
Ceres am Altar des Zeus.“

Als Zeichen ihrer Würde waren sie mit einem prächtigen Stirnbande (Ged. Kassandra), der „Priesterbinde“, geschmückt; vergleichungsweise nennt daher König Karl (J. v. O. III, 4) die mit einem Kranze geschmückte Johanna eine Priesterin. – In der römisch-katholischen Kirche sind Priester (M. St. I, 2 u. V, 7) bes. diejenigen Geistlichen, die das Göttliche in sinnlich-anschauliche Symbole und Bilder kleiden und vor Allem das Amt der Messe verwalten.

 
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