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Perserdie Bewohner des Ländergebietes zwischen dem Tigris und dem Indus, die anfangs unter der Herrschaft der Meder gestanden, bis Cyrus (555 v. Chr.) der Stifter eines eigenen persischen Reiches wurde. Nach seinem Sohn und Nachfolger Cambyses regierte Darius I., der 513 einen unglücklichen Zug gegen die Scythen unternahm; daher (Ged. Würde d. Frauen) die Anspielung:
Uebrigens machte erst Alexander von Macedonien dem persischen Reiche ein Ende, indem er zuerst in der Schlacht am Granicus (334) den „persischen Satrapen“ (R. IV, 1) Memnon niederwarf und kurz darauf in den Schlachten bei Issus und Arbéla Sieger blieb. – Persische Tracht (Tur. I, 1). Sie besteht bei den Vornehmen in langen, weiten Pantalons von Seide oder Baumwolle, einem langen Rock, der bis auf die Knöchel herab geht, und einem langen Shawl, der gürtelartig über den Rock um den Leib gewunden wird. Darüber trägt der Perser einen mit Pelz verbrämten Ueberrock, der meist zu den kostbarsten Kleidungsstücken gehört. Die Kopfbedeckung ist eine etwa 1½ Fuß hohe mit einem kostbaren Shawl umwundene Mütze. |
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