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Perrücke

aus dem frzs. perruque, der Benennung für künstliche Kopfbedeckungen aus fremden Haaren, wie sie seit dem 16. Jahrh. üblich wurden. Unter Ludwig XIII. kamen sie so allgemein in Gebrauch, daß Jeder, der anständig erscheinen wollte, sich derselben bedienen mußte; auch bildeten sie ein nothwendiges Stück der Amtstracht, wie (R. I, 2) bei Geistlichen und Räthen (Wst. L. 2), wo der Wachtmeister im Scherz von dem Kriegsrath Questenberg sagt.

„Und von Wien die alte Perrücke,
Die man seit gestern umgehen sieht.“

 
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