Friedrich
Schiller

www.wissen-im-Netz.info

Lexikon - P

Homepage
   Literatur
      Friedrich Schiller
         Lexikon
            P

Pergament

von dem gr. pergamene, d. i. Papier aus der Stadt Pergamus, wo es im Alterthum vorzugsweise verfertigt wurde. Man benutzte dazu mit Kalk gebeiztes Esels-, Kalb- oder Schaffell, das durch einen künstlichen Ueberzug zum Schreiben zubereitet ward. Im Alterthum bestanden die Bücher aus zusammenrollbaren Pergamenttafeln, und auch im Mittelalter pflegte man Urkunden auf Pergament aufzustellen, ja sie danach zu benennen, wie (Wst. T. V, 2); ferner (Picc. IV, 5), wo Kaiser Rudolfs Majestätsbrief

„Ein köstlich unschätzbares Pergament“

genannt wird; desgl. (W. T. I, 2), wo Gertrud von den ausgestellten Freiheitsbriefen sagt:

„Wenn bei dem Vater sich des Volkes Häupter
Versammelten, die Pergamente lasen
Der alten Kaiser.“

und (W. T. II, 2), wo es von den Boten der Städte heißt:

„Die all’ erhielten ihre Pergamente
Und kehrten freudig wieder in ihr Land.“

 
Google
© 1999-2007 Copyright by Jürgen Kühnle
Über Anregungen und Kommentare zu diesen Seiten würde ich mich freuen juergen@kuehnle-online.de.