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Paradies

zunächst der Aufenthaltsort des ersten Menschenpaares; ferner der der Seligen nach dem Tode; daher (ged. D. Entzückung an Laura):

„Leierklang aus Paradieses-Fernen.“

Bildl. 1) ein erträumter glücklicher Zustand, wie (D. C. IV, 21), wo Marquis Posa sagt:

„In meines Carlos Seele
Schuf ich ein Paradies für Millionen.“

2) s. v. w. wonnige Empfindungen, wie (Ged. D. Kindesmörderin):

„Fahret wohl, ihr goldgewebten Träume,
Paradieseskinder, Phantasieen!“

desgl. (D. C. II, 8):

„Da wo
Er glühen will, mit Paradiesen spielen
Und Götterglück verschenken muß.

eben so (R. IV, 4) „Paradies der Liebe“; (K. u. L. V., 2) „Theile mit diesem Gesicht Paradiese aus“, und (R. III, 2) „paradiesische Gegend“.

 
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