Friedrich
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Oxenstirn

nennt der Kapuziner in seiner humoristischen Ausdrucksweise (Wst. L. 8), desgl. auch Questenberg (Picc. II, 7) den schwedischen Kanzler Oxenstierna (Dr. Kr. 174, 349, 360), welcher, nachdem Gustav Adolph 1632 in der Schlacht bei Lützen gefallen war, die Angelegenheiten zwischen Schweden und den deutschen Fürsten leitete. Er zeichnete sich durch die Klugheit aus, mit welcher er die Unterhandlungen führte und brachte unter andern 1633 das Heilbronner Bündniß (Dr. Kr. 364, 367, 405) zwischen den Schweden und mehreren deutschen Fürsten zu Stande, worauf sich die Worte Terzky’s (Picc. II, 5) beziehen, die er an Wallenstein richtet:

– – – – – „Der Graf entbietet dir,
Er hab’ den schwedschen Kanzler aufgesucht
Zu Halberstadt, wo jetzo der Convent ist.“

Auch Wallenstein erwähnt seiner in dem Gespräch mit Wrangel (Wst. T. I, 5).

 
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