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Homepage Literatur Friedrich Schiller Lexikon O |
Ordenvon dem lat. ordo, Reihe, Ordnung; eine Gesellschaft, besonders eine weltliche oder geistliche Verbrüderung, die zu bestimmten Zwecken, bei den geistlichen Orden vor Allem zu einem andächtigen und enthaltsamen Leben, sich vereinigt hat und dem Verkehr mit der Welt fern zu bleiben bestrebt ist. Der Stifter eines solchen Ordens giebt ihm gewöhnlich den Namen, oder er wird nach einem Heiligen benannt, wie (Ged. D. Kampf m. d. Drachen): „St. Johanns, des Täufers, Orden“ (s. Johannes) oder (Gsts. 10, 166): „der Orden von St. Stephan“ (s. d.). Das Oberhaupt des Ordens, dem die Glieder desselben, „Ordensbrüder“ (F. II, 15) genannt, unbedingten Gehorsam zu leisten haben, heißt „Ordensmeister“ (D. C. III, 7), oder bloß (Ged. D. Kampf m. d. Drachen) „Meister“. Gewöhnlich sind die Mitglieder einer solchen Gesellschaft mit gewissen Abzeichen versehen, die an einer bestimmten Stelle der Kleidung getragen werden. In ihnen ist der Ursprung der Orden als Ehrenzeichen zu suchen, wie „Ordenskreuz“ (D. C. IV, 20 – Sp. d. Sch.). |
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