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Operation

von dem lat. operari, wirken. 1) das Verfahren, wie „die schreckliche Operation“ (Sp. d. Sch.), durch welche ein Officier in entehrender Weise seiner Dienstabzeichen beraubt wird; 2) Verfahrungsweise (Gsts. 10, 171 u. 176), bes. bei einer geistigen Thätigkeit, wie (Ged. Metr. Uebers. Vorer.) die bei der poetischen Ubertragung vorgenommene Umwandlung einer Versart in die andere; 3) geistige Thätigkeit überhaupt, wie (R. Vorr.) „die Seele bei ihren geheimsten Operationen ertappen“. Eben daher: operiren, mit Instrumenten arbeiten, wie (Wst. T. I, 1), wo Wallenstein zu Seni sagt: „Es ist nicht gut mehr operiren.“

 
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