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Oceangr. zuerst ein großer Strom, der Erde und Meer umfließt und allen Gewässern auf Erden den Ursprung verleiht (Hom. Il. 7, 422; 14, 245; 21, 196); demnächst (Ged. Semele 1), das offene Meer; desgl. (M. St. III, 1), wo es von den Wolken heißt: „Sie suchen Frankreichs fernen Ocean.“ Sch. braucht es in schwungvoller Sprache auch da, wo er nur von einem Binnenmeere wie das Mittelländische redet, wie (F. II, 5; III, 2; V, 16); endlich als ein Bild des Lebens oder der Welt, wie (Sp. u. d. L.); ferner (Ged. Erwartung u. Erfüllung): „In den Ocean schifft mit tausend Masten der Jüngling.“ und (R. I, 1), wo Franz von der Natur sagt: „sie setzte uns nackt und armselig ans Ufer dieses großen Oceans Welt.“ |
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