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Niobedie Tochter des Tantalus (s. d.) und der Dióne (s. Aphrodite), war mit Amphion (s. d.), einem griechischen Fürsten, vermählt, der durch sein treffliches Spiel der Lyra bekannt war. Niobe gebar ihrem Gatten sieben Söhne und sieben Töchter, stolz hierauf, verhöhnte sie einst die Latona, welche nur zwei Kinder, Apollo und Diana, hatte. Zur Strafe dafür erlegten diese beiden die sämmtlichen vierzehn Kinder mit ihren Pfeilen, worüber die Mutter, nach Ovid’s Metamorphosen (VI, 148-312), vor Gram erstarrte und zu einem Marmorfelsen verwandelt, auf den Gipfel eines Berges versetzt ward. Daher (Ged. D. Götter Griechenlands):
und (Ged. D. Siegesfest):
Neun Tage lang bleiben die Getödteten in ihrem Blute liegen, da Zeus alles Volk versteinert hatte; erst am zehnten Tage wurden sie von dem Himmlischen begraben. Auf das „Grab der Töchter Niobens“ weist (Phön.) der Hofmeister hin. Das tragische Schicksal der Niobe hat dem Alterthum Veranlassung zu einem berühmten Kunstwerke gegeben, der Gruppe der Niobiden, deren einzelne Gestalten jetzt zu Florenz aufgestellt sind. |
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