Friedrich
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Nero

ein römischer Kaiser (54-68 n. Chr.), der, wie dies von einem Schüler des Séneca (s. d.) zu erwarten war, sich anfangs edel und menschlich zeigte, bald aber sich völlig umwandelte und ein lasterhaftes Leben führte. Er ist bekannt durch seine Grausamkeit, die so weit ging, daß er seine eigene Mutter und seinen alten Lehrer Seneca ermorden ließ; ferner durch die Anzündung Roms (F. II, 12), in Folge deren zwei Drittel der Stadt in Asche gelegt wurden, und durch die hieran sich anschließenden Christenverfolgungen. Der allgemeinste Abscheu war zuletzt sein Loos, so daß er, von Allen verlassen und von seinen Feinden verfolgt, sich selbst den Tod gab. Sch. stellt ihn (D. C. III, 10) mit Busiris (s. d.) und (R. V, 1) mit Richard (s. d.) zusammen.

 
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