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Nereus

(Myth.), ein Sohn des Pontus (d. i. Meer) und der Gäa, eine alte Meergottheit, deren Sch. (Ged. D. Eleusische Fest, Str. 20) in den Worten gedenkt:

„Auch aus seiner grünen Welle
Steigt der schilfbekränzte Gott.“

Er vermählte sich mit Doris, einer Tochter des Océanus, welche ihm funfzig Töchter, die Nereiden (s. Nymphen) gebar, unter denen Thetis (s. d.) die berühmteste war. Bisweilen wird Nereus auch als Flußgott aufgefaßt; so z. B. bildlich für Flußwelle, wie (Ged. D. Spaziergang):

„Aus dem Schilfe des Stromes winket der bläulichte Gott.“

 
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