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Nenie

Zum Gedicht Nenie.

od. Nänie (Ged.), von dem lat. naenia, d. i. Leichenlied, Trauergesang; ein Lehrgedicht von elegischem Charakter aus dem Jahre 1799. Wie häufig in seinen Dichtungen, so beklagt Sch. auch hier die Flüchtigkeit des menschlichen Daseins und die Vergänglichkeit alles Schönen auf Erden im Hinblick auf besonders rührende Ereignisse im Alterthum. Zugleich aber bezeichnet er die Klage um das Verlorene als etwas Werthvolles und Erhabenes. – V. 3 bezieht sich auf Orpheus (s. d.); V. 5 auf Adonis (s. d.); V. 7 auf Thetis (s. d.), die Mutter des göttlichen Achilles.

 
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