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Nektar(Myth.), bei Homer (Il. 19, 38; Od. 5, 93) der Göttertrank. Die Götter bedienten sich desselben und erhielten sich dadurch ewige Jugend und Unsterblichkeit; daher (Iph. IV, Zw.-H.):
und (Ged. D. Triumph d. Liebe):
Sch. braucht N. oft bildlich: 1) in Momenten dichterischen Entzückens, wie (Ged. Dithyrambe), wo er die Götter bittet:
und (Ged. D. Geheimniß d. Reminiscenz), wo er von seiner geträumten früheren Vereinigung mit Laura sagt:
2) vergleichungsweise von köstlichem Wein, wie (F. I, 4), wo Fiesco sagt: „Der Boden meiner Zimmer lecke cyprischen Nektar.“ 3) besonders von dem Honigsaft und dem süßen Duft der Blumen, wie (Ged. Klage d. Ceres):
ferner (Ged. Sängers Abschied):
und (H. d. K.), wo es von dem Orangenbaum heißt, den die Landleute pflanzen:
4) vom Liebesgenuß, wie (Ged. An einen Moralisten): Als du
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